Legende der Birma

Eine der schönsten Legenden rankt sich um die Entstehung der Birmakatzen.

Im Tempel von Lao-Tsun verrichtete der alte Kittahpriester Mon-Ha seine Gebete vor der Statue der saphiräugigen Göttin Tan-Hyan-Kse. Seine weisse Tempelkatze Sinh begleitete ihn auf Schritt und Tritt und verrichtete mit ihm zusammen die Andachten. Eines Tages wurde der Priester von einer Barbarenhorde im Gebet vor der Göttin getötet. Die Katze Sinh wachte am Leichnam ihres Herrn, und sie verrichtete sieben Tage die Andacht vor der Göttin. Und das Wunder geschah. Das weisse Fell der Kätzin färbte sich im Glanz der Göttin golden, die gelben Augen nahmen den blauen Saphirschimmer an. Ohren, Nase, Beine und Schwanz wurden braun wie die Erde, nur die Pfoten, mit denen sie das silberweisse Haar ihres toten Herrn berührt hatte, blieben weiss.

Wann immer eine heilige Katze von Lao-Tsun stirbt, nimmt sie die Seele eines Kittah-Priesters mit ins Paradies.

 

 

Standard

Körper

Mittelschwer und leicht gestreckt. Die Beine kurz und stämmig. Pfoten abgerundet und gut proportioniert. Der Kater ist kräftiger, massiver als das Weibchen.

 

 

Kopf

Kräftiger Schädel mit vollen Wangen und leicht gewölbter Stirn. Kopf weder zu rund noch zu spitz, nicht perserartig. Kräftiges, ausgeprägtes Kinn. "Römernäschen", (Einbuchtung in der Nase, kein Stopp)

 

 

Ohren

Die Ohren sind möglichst klein und nicht zu aufrecht stehend. Breiter Abstand zwischen den Ohren.

 

 

Augen

Tiefblau, leicht abgerundet, liebevoller Ausdruck, offen, nicht zu dicht an der Nase

 

Fell

Langes bis halblanges Fell je nach Körperpartie. Lang auf dem Rücken und an den Seiten. Seidige Textur, weinig Unterwolle. Im Gesicht sind die Haare kurz und gehen in einen dichten Kragen über.

 

 

Farbe

Die Birmakatze zeigt die gleiche charakteristische Fellfärbung wie alle Maskenkatzen, aber alle 4 Füsse sind weiss. Die farbigen Partien sind: das Gesicht, die Beine, der Schwanz und die Genitalien. Der Rest des Körpers ist hell, eierschalenfarben, der Rücken ist gold-beige in allen Farbschlägen. Die Farbe der Abzeichen (Points) muss in gutem Kontrast zur Körperfarbe sein. Abzeichen- und Körperfarbe sind nur bei erwachsenen Tieren völlig ausgeprägt.

 

 

Handschuhe

Die Besonderheit der Birmakatzen sind ihre weissen Füsse, genannt "Handschuhe". Diese müssen absolut reinweiss sein. Sie sollen am Zehenansatz oder am Gelenk enden, aber sie sollen nicht über das Gelenk hinausgehen.

An den Hinterpfoten muss das Weiss in einer Spitze enden. Ideal wäre der Abschluss der Sporen in Form eines umgekehrten "V", nicht höher als die Hälfte oder 3/4 bis zum Gelenk. Keineswegs sollten sie über das Gelenk hinausgehen.

 

 

 

 

Birmakatzen sind zauberhafte Geschöpfe. Sehr sanft, verspielt, liebenswürdig und anhänglich. Birmakatzen sind extrem auf "ihren" Menschen geprägt, sie brauchen sehr viel Ansprache. Man sollte sie auf gar keinen Fall als Einzelkatze halten, dann verkümmern sie.

 

Die Birmakatze ist eine mittelgrosse Katze. Das seidenweiche, halblange Fell ist von einer ganz anderen Struktur als das der übrigen Langhaarkatzen; es filzt überhaupt nicht und ist einfach zu pflegen. Dabei haben oft die Kater die prächtigsten Halskrausen, dickste Höschen und buschigsten Schwänze. Ganz entzückend und typisch für die Birmakatze; Einige Tiere tragen die Schwänze wie Eichhörnchen.